Siris Hustvedt hat eine ganz eigene Art zu leben und zu denken. Die amerikanische Schriftstellerin und Neurowissenschaftlerin zweifelt in einem ihrer letzten Bücher „Die Illusion der Gewissheit“ an der Trennung zwischen Gehirn und Geist.
Zur tiefen persönlichen und künstlerischen Verbundenheit zu ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Paul Auster, sagt Regisseurin Sabine Lidl: „Siri sprach auch darüber, wie Journalist:innen sie immer wieder fragen, ob sie das, worüber sie schreibt, von ihrem Mann gelernt hätte. Die Verletzung darüber, dass man sie derartig unterschätzt, sitzt tief.
Die Sichtbarkeit von Frauen ist Siri ein Anliegen, oft schreibt sie Essays über Frauen, die in Vergessenheit geraten sind oder gibt ihnen Rollen in ihren Romanen. So entstand die Idee, drei dieser Frauen – die in Siri Hustvedts Werk eingeflossen sind – in meinem Film vorzustellen.“
Pressestimmen
"Dieser Film schenkt uns die Begegnung mit einem Menschen, den man gerne noch ein bisschen länger um sich gehabt hätte. Also das, was ein Film-Porträt im allerbesten Falle leisten kann.", sagt Radio 3.
"Ein ziemlich starkes Porträt über eine sehr beeindruckende Künstlerin." Und "Schlauen Leuten, die etwas zu sagen haben, hört man einfach gerne zu.", so Programmkino.de.
"Ein Glücksfall fürs Kino.", schreibt der NDR.
Drehbuch, Regie Sabine Lidl (Dokumentarfilm)
Kamera Sabine Lidl, Meret Madörin, Filip Zumbrumm
Musik Balz Bachmann
Mit Siri Hustvedt, Paul Auster, Wim Wenders
DE/CH 2026, 115 Min., engl.OmU, ab 12