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Mariá wird 80…

…und es geht ihr gut. Seit 40 Jahren lebt sie in ihrer Wohnung in Tanger in der quasi-spanischen Calle Málaga. Ihre Eltern waren vor Francos Diktatur nach Marokko geflohen.

Eines Tages kündigt sich ihre Tochter Clara an, die in Madrid lebt. Sie teilt Mariá mit, dass sie Geld braucht und die Wohnung, in der Mariá lebt, verkaufen wird. Die Mutter ist schockiert, aber wehrlos. Denn die Wohnung läuft auf den Namen ihrer Tochter. Ihr bleibt nur das Altersheim, was für mittellose Alte kostenlos ist. Auch daran hat ihre Tochter gedacht.

Aber Mariá will sich nicht lebendig begraben lassen. Sie nimmt den Kampf auf! Während die Wohnung auf Käufer wartet, zieht Mariá einfach wieder ein und eröffnet dort ein Café…

Mit der 80jährigen Carmen Maura hat die marokkanische Regisseurin Maryam Touzani eine wundervolle Hauptdarstellerin. Die spanische Schauspielerin, die 1980 mit ,Pepi, Luci, Bom und der Rest der Bande‘ ihren ersten Film mit Pedro Almodóvar drehte und lange Jahre dessen Hauptdarstellerin war, ist immer noch aktiv, so zuletzt im ebenfalls 2025 gedrehten Film ,Vieja Loca’, in dem sie in einem Horrorfilm eine „böse Alte“ spielt.

Pressestimmen
"Dieser Film der marokkanischen Regisseurin Maryam Touzani (’Das Blau des Kaftans’) ist ganz auf die Kino-Legende Carmen Maura ausgerichtet, sie gibt der Figur Wärme, Stolz und eine wiedererwachende Sinnlichkeit.", meint Radio Eins.
"Was ’Calle Málaga’ so besonders macht, ist sein Blick auf das Alter. Nicht als Defizit, nicht als Ausklang, sondern als Verdich­tung. María Ángeles’ Körper wird nicht kaschiert, nicht ästhe­tisch neutra­li­siert, sondern in einer Weise gezeigt, die man im Kino kaum noch sieht.", so artechock.

Calle Málaga
Start war 26. März

Regie Maryam Touzani

Drehbuch mit Nabil Ayouch

Kamera Virginie Surdej

Besetzung Carmen Maura Marta Etura, Ahmed Boulane, Mariá Alfonso Rosso, Miguel Garcés

FR/ES/Marokko/DE/BE 2025, 116 Min., span.OmU|dtF

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